Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF)

Die Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF) trägt dazu bei, qualifizierte Fachkräfte in Thüringen zu halten und für Thüringen zu gewinnen. Im Zentrum der Aktivitäten steht das Marketing für den Ausbildungs-, Studien- und Beschäftigungsstandort Thüringen. Zudem arbeitet sie daran, bereits vorhandene Angebote der Fachkräftesicherung stärker zu bündeln und bei den Zielgruppen bekannter zu machen.

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Thüringer Fachkräfteservice

Der Thüringer Fachkräfteservice ist Ihr Ansprechpartner in allen Fragen von Beruf und Karriere in Thüringen. Im Netzwerk mit allen Akteuren des Thüringer Arbeitsmarktes helfen wir Ihnen, Ihre Chancen im Freistaat zu entdecken.

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Welcome Center Thuringia

Das Welcome Center Thuringia ist die erste Anlaufstelle für Menschen mit Migrationshintergrund, die in Thüringen leben, arbeiten, studieren oder sich ausbilden lassen möchten und für Thüringer Unternehmen, die Menschen aus dem Ausland einstellen möchten.
 
Das Team des Welcome Centers arbeitet netzwerkorientiert. Wir verstehen uns als Mittler zwischen Ratsuchenden, Behörden, Beratungsstellen, Wirtschaftsverbänden  sowie Initiativen, Projekten und Vereinen, die sich mit Migrationsaspekten beschäftigen.

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Thüringer Servicestelle Beruf und Familie

Die Thüringer Servicestelle Beruf und Familie ist Ihr Ansprechpartner zu allen Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Profitieren Sie von unserem Know how: Sprechen Sie uns an!

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Berufstätigkeit und Pflege

Berufstätigkeit und Pflege

Sie denken darüber nach bzw. haben den Entschluss gefasst, notwendig gewordene Pflegeaufgaben in der Familie neben Ihren beruflichen Pflichten zu übernehmen?

Nachstehend finden Sie einen ersten Überblick über zu berücksichtigende Faktoren:

Ihre Entscheidung für oder gegen die Übernahme von Pflegeverantwortung bei gleichzeitiger Berufstätigkeit, die Wahl der passenden Pflegeform und der Grad der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sind u.a. abhängig von:

persönliche und familiäre Situation

  • Alter und Lebensentwurf
  • Familienstruktur/familiäres Klima/familiäre Zwänge
  • Arbeitsteilung in Familie/Partnerschaft
  • Wohn- und Mobilitätsinfrastruktur
  • finanzielle Situation
  • soziales Umfeld
  • Kraft und Energie

Pflegesituation

  • Grad und Entwicklung der Pflegebedürftigkeit
  • Betreuungsbedarf
  • Anzahl der an der Pflege beteiligten Personen
  • Wissen über Informations- und Beratungsangebote
  • Angebot und Verfügbarkeit von Versorgungs- und Betreuungsleistungen
  • physische und psychische Situation der/des Pflegenden

Situation am Arbeitsplatz

  • Einkommen
  • Position/Arbeitsaufgabe
  • Karriereaussichten
  • Umgang des Arbeitgebers mit Betroffenen
  • Vereinbarkeitsmöglichkeiten im Unternehmen

Hinweise zu gesetzlichen Regelungen

Um die Vereinbarkeit von Beruf und häuslicher Pflege zu erleichtern, hat der Gesetzgeber in den letzten Jahren Regelungen geschaffen. Mit Hilfe dieser können Arbeitnehmer/innen die Pflege ihres Angehörigen für einen begrenzten Zeitraum selbst übernehmen bzw. organisieren.
Mit dem Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf wurden zum 1. Januar 2015 die bestehenden Regelungen im Pflegezeitgesetz (PflegeZG) und im Familienpflegezeitgesetz (FPfZG)  weiterentwickelt und miteinander verzahnt. Diese Regelungen ermöglichen betroffenen Beschäftigten noch mehr zeitliche Flexibilität und Sicherheit:

  • Kurzzeitige Arbeitsverhinderung
    Auszeit bei akuter Pflegesituation von bis zu 10 Tagen mit Lohnersatzleistung (Pflegeunterstützungsgeld)
  • Pflegezeit
    Rechtsanspruch auf vollständige oder teilweise Freistellung bis zu 6 Monate
  • Familienpflegezeit
    Rechtsanspruch auf teilweise Freistellung bis zu 24 Monate

Nähere Informationen zu den gesetzlichen Regelungen finden Sie unter:

www.familien-pflege-zeit.de

www.bafza.de

Belastungssituation Pflege - Gespräche mit Vorgesetzten und Kollegen

Voraussetzung für die Inanspruchnahme einer Pflegezeit bzw. alternativer Vereinbarkeitsregelungen sind frühzeitige Gespräche mit Ihrem Arbeitgeber. Sprechen Sie daher über Ihre Pflegesituation mit einer Vertrauensperson bzw. mit einem Personalverantwortlichen. Gemeinsam gilt es, nach einer individuellen Lösungsmöglichkeit (z.B. hinsichtlich Arbeitsort, Arbeitszeit, Arbeitsorganisation) zu suchen, die Ihnen die Ausübung Ihrer beruflichen Arbeit und die gleichzeitige Bewältigung der Pflegeaufgaben ermöglicht.

Folgende Hinweise können Ihnen einen Gesprächseinstieg erleichtern:

  • Sprechen Sie über Ihre konkrete Pflege- und Unterstützungssituation und welche beruflichen/zeitlichen Veränderungen diese mit sich bringt. 
  • Formulieren Sie erste Vorschläge zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege (z.B. flexible Arbeitszeiten, Sicherstellung der Erreichbarkeit, Vertretungsregelungen bei Notfällen).
  • Geben Sie Ihrem Gesprächspartner die Möglichkeit, Fragen zu stellen bzw. alternative Vorschläge zu machen. Bedenken Sie dabei, dass Ihr Vorgesetzter ggf. Zeit braucht, über Ihre Vorschläge nachzudenken bzw. eigene zu unterbreiten.
  • Machen Sie sich selbst und Ihrem Gesprächspartner bewusst, dass sehr wahrscheinlich mehrere gemeinsame Gespräche, der Aufbau einer Vertrauensbasis sowie Erprobungszeiten für neue, individuelle Vereinbarkeitsmodelle erforderlich sind.
  • Vereinbaren Sie das weitere Vorgehen, verabreden Sie den nächsten konkreten Schritt und die jeweiligen Verantwortlichkeiten.

Weitere und ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Ihre Ansprechpartner

Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF)

Besucheradresse
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99084 Erfurt

Postanschrift
Mainzerhofstraße 12
99084 Erfurt

0361 5603-550
0361 5603-330
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